Schutz-für-die-Meere-der-Antarktis-beitrag

Die Antarktis ist bedroht: Durch den Klimawandel schmelzen im Südpolarmeer die einst undurchdringlichen Eisdecken. So dringen große Fischfangflotten vor, die hier Geschäfte wittern. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace setzt sich deshalb mit einer großen Kampagne für ein Meeresschutzgebiet in der Antarktis ein, das mit 1,8 Millionen Quadratkilometern etwa fünfmal so groß wie Deutschland wäre. Bei den diesjährig ersten Aktionstagen im Ozeaneum in Stralsund vom 3. bis 5. April informiert Greenpeace über die Naturschätze und den nötigen Schutz der antarktischen Gewässer. „Der Meeresboden in der Antarktis beherbergt sehr viele Arten – Korallen, Schwämme, Seefedern und viele weitere Meerestiere sind hier zu Hause. Diese empfindliche Welt muss vor Eingriffen des Menschen bewahrt werden“, sagt Sandra Schöttner, Meeresexpertin von Greenpeace.

Bei den Aktionstagen informieren ehrenamtliche Greenpeace-Aktive Besucherinnen und Besucher an Ständen vor und im Ozeaneum über die Bedrohung des Südpolarmeeres. Es gibt bildreiche Ausstellungstafeln, eine digitale Dia-Show und Mitmachaktionen für Kinder, die Stofftaschen mit Motiven aus der Antarktis bemalen und mit nach Hause nehmen können. Auch Unterschriftenlisten für ein Schutzgebiet liegen bereit.
 
Oscar-Preisträger Javier Bardem fordert Schutz der Antarktis

Bei einer Schiffsexpedition Anfang des Jahres machten Greenpeace-Experten von einem bemannten U-Boot aus in mehreren hundert Metern Tiefe des antarktischen Weddellmeeres Videoaufnahmen von besonders schützenswerten Meereslebewesen. Außerdem nahmen sie Proben am Meeresboden, die in den kommenden Monaten ausgewertet werden. Mit an Bord war der Schauspieler und Oscar-Preisträger Javier Bardem, der sich im Anschluss in Berlin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Greenpeace für das Meeresschutzgebiet in der Antarktis aussprach.

Bundesregierung für Einrichtung des Schutzgebietes

Im Oktober entscheidet die Antarktis-Kommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) über einen von der Bundesregierung initiierten EU-Antrag, im Weddellmeer das weltgrößte Meeresschutzgebiet einzurichten. Die von Greenpeace in der Antarktis gesammelten Daten sollen diesen Antrag unterstützen.

Mehr Informationen:
Greenpeace-Aktionstage im Ozeaneum: Dienstag, 3. April bis Donnerstag, 5. April, 10 bis 17.00 Uhr.

Achtung Redaktionen:
Rückfragen bitte an Dr. Sandra Schöttner, Tel. 0151–56904445. Weitere Informationen: www.greenpeace.de/kampagnen/antarktis, Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de, Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de.

Fotohinweis/Bildinformation: Einmalige honorarfreie Nutzung des angehängten Fotos in Zusammenhang mit Ankündigung der Greenpeace-Aktionstage vom 3. bis 5. April im Ozeaneum in Stralsund:

GP0STRHZI_PressMedia:
„Oscar-Preisträger Javier Bardem unterstützt Greenpeace in seiner Forderung nach einem Schutzgebiet in der Antarktis. Hier nimmt er gerade Kontakt mit einem Zügelpinguin auf.“

Copyright: (c) Christian Aslund/Greenpeace

Schutz für die Meere der Antarktis

Greenpeace-Aktionstage im Ozeaneum vom 3. bis 5. April Stralsund, 23. 03. 2018 – Die Antarktis ist bedroht: Durch den Klimawandel schmelzen im Südpolarmeer die einst undurchdringlichen Eisdecken. So dringen große Fischfangflotten vor, die hier Geschäfte wittern. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace setzt sich deshalb mit einer großen Kampagne für ein Meeresschutzgebiet in der Antarktis ein, das mit 1,8 Millionen Quadratkilometern etwa fünfmal so groß wie Deutschland wäre. Bei den diesjährig ersten Aktionstagen im Ozeaneum in Stralsund vom 3. bis 5. April informiert Greenpeace über die Naturschätze und den nötigen Schutz der antarktischen Gewässer. „Der Meeresboden in der Antarktis beherbergt sehr viele Arten – Korallen, Schwämme, Seefedern und viele weitere Meerestiere sind hier zu Hause. Diese empfindliche Welt muss vor Eingriffen des Menschen bewahrt werden“, sagt Sandra Schöttner, Meeresexpertin von Greenpeace. Bei den Aktionstagen informieren ehrenamtliche Greenpeace-Aktive Besucherinnen und Besucher an Ständen vor und im Ozeaneum über die Bedrohung des Südpolarmeeres. Es gibt bildreiche Ausstellungstafeln, eine digitale Dia-Show und Mitmachaktionen für Kinder, die Stofftaschen mit Motiven aus der Antarktis bemalen und mit nach Hause nehmen können. Auch Unterschriftenlisten für ein Schutzgebiet liegen bereit. Oscar-Preisträger Javier Bardem fordert Schutz der Antarktis Bei einer Schiffsexpedition Anfang des Jahres machten Greenpeace-Experten von einem bemannten U-Boot aus in mehreren hundert Metern Tiefe des antarktischen Weddellmeeres Videoaufnahmen von besonders schützenswerten Meereslebewesen. Außerdem nahmen sie Proben am Meeresboden, die in den kommenden Monaten ausgewertet werden. Mit an Bord war der Schauspieler und Oscar-Preisträger Javier Bardem, der sich im Anschluss in Berlin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Greenpeace für das Meeresschutzgebiet in der Antarktis aussprach. Bundesregierung für Einrichtung des Schutzgebietes Im Oktober entscheidet die Antarktis-Kommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) über einen von der Bundesregierung initiierten EU-Antrag, im Weddellmeer das weltgrößte Meeresschutzgebiet einzurichten. Die von Greenpeace in der Antarktis gesammelten Daten sollen diesen Antrag unterstützen.

Mehr Informationen:
Greenpeace-Aktionstage im Ozeaneum: Dienstag, 3. April bis Donnerstag, 5. April, 10 bis 17.00 Uhr.
Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Dr. Sandra Schöttner, Tel. 0151–56904445. Weitere Informationen: www.greenpeace.de/kampagnen/antarktis, Twitter:
http://twitter.com/greenpeace_de, Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de.
Fotohinweis/Bildinformation: Einmalige honorarfreie Nutzung des angehängten Fotos in Zusammenhang mit Ankündigung der Greenpeace-Aktionstage vom 3. bis 5. April im Ozeaneum in Stralsund:

GP0STRHZI_PressMedia:
„Oscar-Preisträger Javier Bardem unterstützt Greenpeace in seiner Forderung nach einem Schutzgebiet in der Antarktis. Hier nimmt er gerade Kontakt mit einem Zügelpinguin auf.“
Copyright: (c) Christian Aslund/Greenpeace
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